120 Unternehmer, IT-Spezialisten und Fördermittelberater diskutieren über den Einsatz von offenen, freien eStandards für die Digitalisierung in der Region.

24 Nov

120 Unternehmer, IT-Spezialisten und Fördermittelberater diskutieren über den Einsatz von offenen, freien eStandards für die Digitalisierung in der Region.

„Digitalisierung“, „Industrie 4.0“, „Smart Home“, „Smart City“ sind in aller Munde, aber den mittelständischen Unternehmen in der Region fehlen verlässliche Informationen. Deshalb hatte die diesjährige siebte „wissensoffensive“ des Vereins wisnet e.V. und seiner Partner am 22. November in Hagen ausschließlich diese Themen im Fokus. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart und in enger Kooperation mit dem neu gegründeten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards beleuchteten Experten, Wissenschaftler, Planer und Unternehmer einen ganzen Tag lang Chancen, Risiken und Hindernisse.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der engen Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Hochschulen und Unternehmen für den Wirtschaftsstandort.

Nach einem Kurzvortrag von Jörg Heier, Digital Transformation Advisor bei Microsoft, zum Einsatz von Open-Source-Schnittstellen diskutierten die 120 Teilnehmer in acht Arbeitsgruppen Detailaspekte offener digitaler Standards in der Praxis und verabredeten Umsetzungsprojekte. Dr. Erich Behrendt, Vorstand des wisnet e.V. und Jörg Siegmann, Leiter des Projekts bei der Hagener Wirtschaftsförderung, zogen für die Veranstalter ein positives Fazit: „Die große Teilnehmerzahl belegt, wie wichtig es ist, sich praxisnah mit dem Thema zu beschäftigen. Das war ein guter Tag mit wertvollen Informationen, sowohl für die Unternehmer, als auch für unsere weitere Arbeit.“

Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Demonstration, Erprobung und Anpassung offener, frei zugänglicher Software und Standards. In offenen Werkstätten an den Standorten Köln, Leizpig und Hagen, in Transferveranstaltungen und mit umfangreichen Informationsmaterialien wird dazu vielfältige Unterstützung für Mittelstand und Handwerk angeboten.

Auch In|Die RegionRuhr  nutzte die wissensoffensive 2017, um sich weiter zu vernetzen und den InnoScheck.RUHR vorzustellen. Weitere Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung im Mittelstand wurden vorgestellt: Von go-digital, über unternehmenswert:Mensch plus und die Potenzialberatung NRW, den Innovationsgutscheinen Digitalisierung bis hin zu den Finanzierungsprogrammen der KfW Bank – das Portfolio der Unterstützung des Staates für den Mittelstand hat deutlich zugenommen.

 

 

Bilder: Birgit Andrich
Letztes Bild: Lea Zila