Digitaler Zwilling – ITB nutzt Potenziale der Digitalisierung

20 Mrz

Digitaler Zwilling – ITB nutzt Potenziale der Digitalisierung

Als Ingenieursgesellschaft für technische Berechnungen mbH im Jahr 2004 gegründet, unterstützt die ITB GmbH namhafte Unternehmen aus den Branchen Anlagenbau, Automotive, Bahntechnik und Maschinenbau rund um das Thema Engineering im Bereich der Festigkeitsberechnungen nach der FE-Methode. Als externer Partner, auch von weltweit agierenden Unternehmen, ist die ITB in den Bereichen Auslegung von Bauteilen und Festigkeitsnachweise mit Hilfe von Computersimulationen im Vorfeld einer Produktfertigung tätig. Diese hochspezialisierten Leistungen erbringt die ITB GmbH für ihre Kunden mit einem Team von 15 Mitarbeitern.

Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein, wird die ITB GmbH ihr Geschäftsmodell erweitern und weitere Dienstleistungen und Kompetenzen rund um das Thema digitale Simulation bzw. „digitaler Zwilling‘‘ anbieten. Im Rahmen von Engineering 4.0 möchte die ITB GmbH dem Ideal eines perfekten virtuellen Produkts möglichst nahe kommen. Vor dem Hintergrund der Industrie 4.0 heißt dies, dass nicht einzelne Engineering-, Produktions- oder Logistikschritte isoliert optimiert werden, sondern deren Zusammenspiel in Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungsnetzwerken mit der Zielsetzung, eine effiziente, kostengünstige Abwicklung bei maximaler Flexibilität und damit hohem Kundennutzen sicherzustellen. Um diese Potentiale zu heben, hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit In|Die RegionRuhr ein InnoScheck.RUHR-Projekt durchgeführt. Ziel des Projektes war die Entwicklung von unternehmensübergreifenden Simulationsdienstleistungen für KMU. Denn nur wenn die Prozesse und Methoden zur Produktvalidierung passen und eine Simulationsstrategie getroffen wird, welche die Randbedingungen im Unternehmen ideal berücksichtigt, wird das volle Potential zur Produktvalidierung ausgenutzt. Die Bündelung und Vernetzung bereits vorhandener regionaler Kompetenzen der digitalen Simulation ist hierbei eine wichtige Basis. Zentrale Fragestellungen sind: Welches sind die Werttreiber? Welche Themen sind aktuell im Engineering Umfeld von Wichtigkeit und bieten der ITB Wertschöpfungspotentiale? Welche Ausrichtung ist für die ITB am vielversprechendsten? Wie kann die Erweiterung des Know-Hows und somit des Portfolios in Richtung Engineering aussehen? Mit dem InnoScheck.RUHR konnte die Unterstützung eines externen Beraters hinzugezogen werden. Es entstand so die Idee, gemeinsam mit dem FTK e.V. Forschungsinstitut für Telekommunikation und Kooperation Dortmund und einem produzierenden Unternehmen aus der Region ein Forschungsprojekt aufzusetzen, bei dem unter anderem Daten aus dem laufenden Betrieb erfasst, an ITB weitergeleitet und anschließend mit den vorher ermittelten Ergebnissen einer Simulation verglichen werden sollen. Diese Daten können somit für das Thema „vorausschauende Wartung (predictive maintenance)“, aber auch für die Weiterentwicklung der Produkte genutzt werden.