Digitalisierung der Geschäftsprozesse – das Traditionsunternehmen Konrad Armaturentechnik GmbH auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0

22 Feb

Digitalisierung der Geschäftsprozesse – das Traditionsunternehmen Konrad Armaturentechnik GmbH auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0

Die Konrad Armaturentechnik GmbH, ein Traditionsunternehmen aus Bochum, fertigt maßgeschneiderte Industriearmaturen für Kunden weltweit und setzt dabei zunehmend auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Insbesondere seit der Dipl.-Ing. (FH) Lutz Löbardt als geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen im Jahr 2010 übernommen hat, spielen Industrie 4.0 und Digitalisierung im Unternehmen eine große Rolle.

„Wie bringen wir unsere interne Kommunikation auf den neuesten Stand?“ und „Wie können wir Wissen so archivieren, dass alle Mitarbeiter darauf zugreifen können?“ – unter anderem diese Fragen hat sich der Geschäftsführer damals gestellt und schnell erkannt, dass es Handlungsbedarf gibt. So fand ein Digitalisierungsprozess seinen Anfang, den In|Die RegionRuhr im weiteren Verlauf mit dem InnoScheck.RUHR unterstützt hat. Dieser hat es ermöglicht, dass das Unternehmen kompetente Unterstützung durch externe IT- und Management-Fachleute erhalten konnte. Gerade bei kleinen Unternehmen ist dieses zielführende Fachwissen meist intern nicht abrufbar, aber notwendig, um auch die Prozesse an die zukünftigen Anforderungen nachhaltig anzupassen.

„Dass der Weg in Richtung Digitalisierung so viele Konsequenzen mit sich bringt, das war uns anfangs nicht bewusst. Mithilfe des InnoScheck.RUHR konnten wir herausarbeiten, in welchen Bereichen weiterer Handlungsbedarf besteht. So steht jetzt beispielsweise die Einführung eines neuen Content-Management-Systems ganz oben auf der To-Do-Liste“, erklärt Löbardt. Die Nutzung eines aktuellen Office-Paketes mit seinen umfangreichen Cloud-Möglichkeiten bietet beispielsweise die ideale Grundlage für den unternehmensinternen Austausch von Daten und gibt Antworten auf die Frage, wie man auch in einem Traditionsunternehmen Geschäftsprozesse durch Digitalisierung optimieren kann. „Die Auswirkungen der Digitalisierung betreffen uns nicht ganz so stark wie manch andere Marktbegleiter, weil wir unsere Industriearmaturen nicht in großen Stückzahlen fertigen, sondern vorwiegend kundenspezifische Lösungen produzieren. Dennoch möchten wir die Hilfsmittel, die uns die Digitalisierung bietet, im Unternehmen zum Einsatz bringen und sinnvoll nutzen“, betont der Geschäftsführer. Derzeit prüft das Unternehmen, ob die Einführung eines Customer-Relationship-Management-Systems mit dem bestehenden Warenwirtschaftssystem vereinbar ist. Das würde den weltweiten Vertrieb erleichtern und dazu führen, dass die Kunden noch stärker von dem neuen Geschäftsmodell profitieren.