Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat seine Förderprogramme für Energieeffizienz von Prozessen und Anlagen in Unternehmen seit dem 01.01.2019 neu ausgerichtet.
Das neue Förderprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ ist technologieoffen und branchenübergreifend.
Die Förderung erfolgt in vier Modulen:

  • Querschnittstechnologien (Pumpen, Motoren, Ventilatoren, etc.) für schnelle Effizienzgewinne
  • Erneuerbare Energien zur Prozesswärmebereitstellung
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Energiemanagementsoftware zur Unterstützung der Digitalisierung
  • Technologieoffene Förderung von Investitionen, die Strom- oder Wärmeeffizienz steigern.

Die Höhe der Förderung beträgt 30%, bzw. 45% der förderfähigen Kosten bei Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien. KMU erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10%. Die Höhe der Förderung ist bei Querschnittstechnologien auf 200.000 Euro pro Vorhaben, in den anderen Modulen auf maximal 10 Mio. Euro pro Vorhaben begrenzt. Die Förderung wird wahlweise als Zuschuss, der beim BAFA zu beantragen ist, oder als Kredit mit Tilgungszuschuss gewährt. Für diesen ist über die jeweilige Hausbank ein Antrag bei der KfW zu stellen.

Ab dem Frühjahr 2019 wird zusätzlich die Richtlinie „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Wettbewerb“ in Kraft treten, die das ehemalige Programm „STEP-up!“ mit neuen Konditionen ersetzen wird.

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