Industrie 4.0: Unternehmen interessiert

26 Okt

Industrie 4.0: Unternehmen interessiert

Unternehmen der Region an Kooperationen interessiert

Um die zunehmende globale Wettbewerbsfähigkeit für regionale Unternehmen nachhaltig zu stärken, organisiert das Netzwerk In|Die RegionRuhr regelmäßig Branchentreffen. Am Montag kamen bei der Continental Automotive GmbH in Dortmund über 70 interessierte Besucher zusammen, um sich über das Thema Industrie 4.0 zu informieren.

Im Rahmen des Branchentreffs informierte das Team der RegionRuhr zunächst über die zahlreichen, bedarfsorientierten Angebote des Netzwerkes. Diese reichen von gemeinsamen Unternehmerreisen über Speed-Datings bis hin zu individuellen Beratungsleistungen durch Fachexperten. Insbesondere zu dem spezifischen, kostenlosen Angebot „Coachen“ berichteten die Innovationscoaches des Netzwerkes, Karlheinz Thom und Dr. Peter-Christian Zinn, über 70 Vertretern aus der regionalen Produktionswirtschaft ausführlich.

Auf Einladung der Gastgeberin Continental Automotive GmbH präsentierte Hans Jürgen Rossbach die Gesamtstrategie „Industrie 4.0“ des Continental-Konzerns und bot damit eine ansprechende Diskussionsgrundlage für den anschließenden Erfahrungsaustausch. Sibylle Büttner, Standortleiterin der Continental Automotive GmbH am Standort Dortmund resümierte: „Industrie 4.0 ist für mittelständische Unternehmen ebenso wie für Konzerne wie der Continental AG ein entscheidendes Thema, um langfristig am Weltmarkt bestehen zu können. Auch wenn nicht alle Technologien für KMUs und Konzerne gleichermaßen relevant sind, bietet das Veranstaltungsformat des regionalen Branchentreffens eine ideale Plattform, um sich über Best-Practice-Beispiele zu informieren und mit anderen mittelständischen Unternehmen potenzielle Einsatzgebiete zu diskutieren.“

Das Netzwerk In|Die RegionRuhr ist ein Zusammenschluss der Wirtschaftsstandorte Bochum, Dortmund, Hagen, Herne und des Ennepe-Ruhr-Kreises und wird unter anderem von EU und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Betrachtet man diese Region im Detail, so wird deutlich, dass sie mit rund 3.000 Unternehmen im Produktions-Dienstleistungs-Verbund, 18 vorwiegend technologieorientierten Hochschulen und 15 Kompetenzzentren – trotz des Strukturwandels der letzten Jahrzehnte – heute nach wie vor einen der dominierenden Produktionsstandorte in NRW und Europa darstellt.

Um diese Position langfristig zu sichern und auszubauen haben es sich die Netzwerkpartner der RegionRuhr, zu denen neben den Wirtschaftsförderungen vor allem auch die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern zählen, gemeinsam zum Ziel gesetzt, die De-Industrialisierung der Vergangenheit zu stoppen und in eine Re-Industrialisierung zu wandeln.